OTTO SCHENK

Samstag 07. August 2010  Einlass: - -  Beginn: 20:00

Aufgrund eines Todesfalles in der Familie Clam-Martinic - muss die für ursprgl. heute Fr. 23.07. 20h geplante Lesung mit OTTO SCHENK kurzfrsitigst auf Sa. 07.08. verschoben werden -Karten behalten Gültigkeit!

Den Künstler Otto Schenk verbindet seit vielen Jahren eine innige Freundschaft zur Familie Clam-Martinic, weshalb in Übereinstimmung mit allen Beteiligten eine Druchführung der Veranstaltung unter diesen Voraussetzungen, als heute nicht in Frage kommend empfunden wird - wir entschuldigen uns beim Publikum, hoffen mit Ihrer/ Eurer Hilfe noch möglichst viele BesucherInnen im Vorhinein informieren zu können - und ersuchen um Verständnis!

In seinen Lesungen, „Das Allerbeste zum 80. Geburtstag von Otto Schenk“, präsentiert er die Höhepunkte: von Theatergeschichten bis zum „Halleyschen Kometen“, von Parodien bis zu den Witzen und natürlich mit dem „Bumerang“ gibt es ein Wiederhören und Wiedersehen mit den Glanzlichtern und Sternstunden des Humors.
Unvergessliche Abende sind garantiert. Otto Schenk wurde am 12.6.1930 in Wien geboren. Nach der Matura studierte er in Wien am Max Reinhardt Seminar und bis zur 1. Staatsprüfung Jura an der Wiener Universität.
Seine Theaterkarriere begann er als Schauspieler am Wiener Volkstheater und am Theater in der Josefstadt. 1953 machte er erstmals als Regisseur an einem Wiener Kellertheater auf sich aufmerksam. Sein Debüt als Opernregisseur gab er 1957 am Salzburger Landestheater mit Mozarts "Zauberflöte". In diese Zeit fiel auch der Beginn seiner Fernseharbeit. Der Durchbruch in die internationale Spitzenklasse der Opernregisseure gelang ihm 1962 mit der Inszenierung von Alban Bergs "Lulu" an der Wiener Staatsoper und ebenfalls 1962 inszenierte Schenk mit großem Erfolg bei den Wiener Festwochen Gottfried von Einems "Dantons Tod" und "Die Zauberflöte" bei den Salzburger Festspielen.

1970 gelang ihm eine umjubelte "Fidelio"-Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Karl Böhm an der Metropolitan Opera in New York. Auch an anderen führenden Opernhäusern der Welt, u.a. an der Mailänder Scala und der Covent Garden Opera London, hatte Otto Schenk erfolgreich inszeniert. In Deutschland war er vor allem an den Opernhäusern München, Hamburg, Berlin und Stuttgart tätig.
Von Oktober 1988 bis August 1997 war Schenk Direktor der Theaters in der Josefstadt, der Kammerspiele und des Rabenhof. In seiner Direktionszeit gelang ihm, sein Theater zum bestausgelasteten deutschsprachige Theater zu machen. Aber auch Film, Fernsehen und zahlreiche Bühnen versuchten immer das Multitalent für sich zu gewinnen. Schenks Inszenierungen und Auftritte am Wiener Burgtheater oder bei den Salzburger Festspielen waren stets Garanten für höchstes Niveau. Seine bisher letzte Rolle in Salzburg war der "Rappelkopf" im "Alpenkönig und Menschenfeind". Die Aufführung war 1996 und 1997 der Publikumserfolg Nr. 1 bei den Salzburger Festspielen. In Wien steht Otto Schenk sowohl im Theater in der Josefstadt und in den Kammerspielen,wie auch im Akademietheater mehrmals pro Woche auf der Bühne.

In den Kammerspielen feiert Otto Schenk mit dem Stück "Othello darf nicht platzen" seit 10 Jahren und beinahe 400 Vorstellungen einen absoluten Wiener Theaterrekord !

Trotz dieser enormen Präsenz auf der Bühne hat Schenk immer noch Zeit für Gastspiele in ganz Österreich und Deutschland. Seine seit über 20 Jahren umjubelten Lesungen, gelten beim Publikum als wahre Kostbarkeiten des Humors und zeugen von der Brillianz seiner schauspielerischen Interpretation.Aber auch mit dem Einpersonenstück "Die Sternstunde des Josef Bieder" gastiert Otto Schenk in ganz Österreich und Deutschland.

 

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